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Formen der Hyperlipidämie

Formen der Hyperlipidämie

Analog zu den beiden vorkommenden Blutfetten Cholesterin und Triglyceride werden auch die Erkrankungen, die mit einer Blutfettwerterhöhung einhergehen, untergliedert: Hyperlipidämie ist somit der Oberbegriff für Hypercholesterinämie und Hypertriglyceridämie. Es gibt sowohl eine reine Hypercholesterinämie (Werte für Cholesterin sind erhöht) bzw. Hypertriglyceridämie (Werte für Triglyceride sind erhöht) als auch eine gemischte Form (beide Blutfettwerte sind erhöht).

Weiterhin werden jeweils eine primäre und eine sekundäre Form unterschieden. Bei den primären Formen handelt es sich um eine Erhöhung der Blutfette, die nicht durch eine Erkrankung hervorgerufen wird. Diese Hyperlipidämien sind in der Regel genetisch bedingt. Sie treten entweder familiär gehäuft (sog. familiäre Formen) oder sporadisch auf. Sekundäre Hyperlipidämien hingegen werden meist durch eine zugrundeliegende Erkrankung (Diabetes mellitus, Adipositas etc.), Hormonschwankungen (Menopause, Schwangerschaft etc.) oder durch eine ungesunde Lebensweise (Alkoholmissbrauch, einseitige Ernährung etc.) verursacht.

(siehe: www.curado.de/Hyperlipidaemie-9262/, September 2010)

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