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Häufige Ursachen für eine Hyperlipidämie

1      Häufige Ursachen für eine Hyperlipidämie

Im folgenden Kapitel möchten wir Ihnen die häufigsten Ursachen aufführen, die die Entstehung einer Hyperlipidämie begünstigen können.

1.1      Vererbung

Die erbliche Veranlagung kann auch erhöhte Blutfettspiegel auslösen (trotz Normalgewicht und gesunder Ernährung). Die familiäre Hyperlipidämie kommt mit einer Häufigkeit von 1:500 vor. Ein Defekt in der Erbanlage führt zu einem verminderten Abbau von Cholesterin – der Cholesterinspiegel ist meist sehr hoch. Er liegt bei Werten zwischen 300-600 mg/dl, in seltenen Fällen sogar bei 600-1000 mg/dl.

(siehe: www.g-netz.de/Gesundheit_A-Z/Index_A D/Cholesterinerhohung/Cholesterin_Ursachen_Risikofak/cholesterin_ursachen_risikofak.shtml, September 2010)

1.2      Ernährung

Falsche Ernährung: zu viel tierische, gesättigte Fette (fettreiches Fleisch, fettreiche Milchprodukte und Butter), zu wenig Ballaststoffe, zu wenig Früchte und Gemüse, zu hoher Zuckerkonsum können die Cholesterinwerte in die Höhe schnellen lassen

1.3      Übergewicht

Erhöhte Blutfettwerte findet man bei übergewichtigen Menschen dreimal häufiger als bei Normalgewichtigen. Verantwortlich dafür sind mehrere Mechanismen: Zum einen ist die Fettaufnahme bei Übergewichtigen deutlich erhöht, zum anderen bildet die Leber verstärkt Lipoproteine, vor allem, weil aus den größeren Fettspeichern auch viele Fettsäuren freigesetzt werden. Außerdem liegt oft eine Störung im Lipoproteinabbau vor – das Enzym, das die Lipoproteine im Blut abbaut, ist in seiner Aktivität bei Adipösen vermindert. (siehe: Müller S. D., Weißenberger Ch., Ernährungsratgeber Cholesterin, S. 19, 2008)

1.4      Bewegungsmangel

Bewegungsmangel stellt einen Risikofaktor für die Entstehung einer Arteriosklerose dar. Regelmäßige Bewegung in Form von sportlicher Betätigung, senkt den Cholesterinspiegel und beugt Arteriosklerose vor.

1.5      Medikamente

Auch Medikamente können schuld an zu hohen Cholesterinwerten sein. Dazu gehören z. B. hormonelle Verhütungsmittel (Antibabypille), Cortison oder Medikamente zur Entwässerung (Diuretika).

1.6      Geschlecht

Männer leiden häufiger an einer Hyperlipidämie als Frauen. Diese Aussage trifft allerdings nur auf Frauen vor den Wechseljahren zu. Bei Frauen ist bedingt durch die weiblichen Sexualhormone der Anteil des HDL-Cholesterins am Gesamtcholesterin durchschnittlich höher als bei Männern. Deshalb ist bei Frauen auch das Verhältnis von LDL- zu HDL-Cholesterin günstiger als bei Männern. Nach den Wechseljahren steigt der LDL-Spiegel aufgrund der veränderten hormonellen Regulation jedoch an. (Fronek H., Cholesterin – Die Blutfettwerte natürlich senken, S. 9 – 10, 2002)

1.7      Rauchen

Rauchen vermindert das “gute” HDL-Cholesterin, das der Ablagerung von LDL-Cholesterin in den Gefäßwänden entgegenwirkt. Weiterhin verändert regelmäßiges Rauchen die Fließeigenschaften des Blutes und fördert die Klebrigkeit der Blutplättchen, was die Gerinnungsvorgänge in der Blutbahn begünstigt. Gerinnungsvorgänge aber spielen bei Entstehung und Fortschreiten der Arteriosklerose eine große Rolle. Zigarettenrauchen fördert die Arteriosklerose der Gefäße über verschiedene Mechanismen. Das eingeatmete Kohlenmonoxid führt durch Beladung der roten Blutkörperchen mit Kohlenmonoxid statt mit Sauerstoff zu einer Verminderung der Sauerstoffversorgung der Gewebe, wodurch das schädliche LDL-Cholesterin leichter in die Gefäßwände eindringt. Zudem schädigt der Zigarettenrauch direkt die Blutgefäße. (siehe: www.paritaet.org/rr-liga/rauchen.htm, September 2010)

1.8      Erkrankungen

Krankheiten können ebenso zu hohen Blutfettwerten führen. Dazu zählen z. B. Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Leber-, Nieren- und Gallenerkrankungen.

1.9      Stress

Stress kann mit dazu beitragen, die Blutfettwerte langfristig zu erhöhen.

Experten halten es für denkbar, dass Stress den Körper dazu anregt, mehr Energie in Form von Fettsäuren und Glucose zu produzieren. Diese Substanzen erfordern, dass die Leber mehr LDL-Cholesterin produziert, damit sie in andere Bereiche des Körpers transportiert werden können.

Ebenso kann Stress bewirken, dass überschüssiges Cholesterin vom Körper nicht mehr optimal abgebaut werden kann. Schließlich wäre auch denkbar, dass Stress eine Reihe von entzündlichen Prozessen auslöst, die ebenfalls die Cholesterinproduktion erhöhen.

(siehe: www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/psyche/25_11_stress_cholesterin.php, September 2010)

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